Erst vor kurzem ging wieder eine Klimakonferenz zu Ende. Dieses Mal war Kopenhagen der Tagungsort und es wurde wieder diskutiert, auf welchen Wegen die CO2-Produktion weltweit gesenkt werden kann. Wie man an diesem Beispiel sehen kann, ist es ein aktuelles Thema, die Erderwärmung zu stoppen und den CO2-Ausstoss zu reduzieren. An dieser Stelle kommen die erneuerbaren Energien ins Spiel.

Erneuerbare Energien werden aus Quellen gewonnen, die sich kurzfristig wieder regenerieren oder deren Nutzung nicht in absehbarer Zeit zur Erschöpfung der Energiequelle beiträgt. Darunter fallen unter anderem Sonnenenergie, Erdwärme, die Gezeiten, Biomasse und Windkraft. Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern sind diese Quellen zum einen umweltfreundlicher nutzbar, das heißt, es wird kaum CO2 produziert, zum anderen sind sie nahezu unbegrenzt verfügbar. Ein entscheidender Nachteil der erneuerbaren Energien ist aber der relativ hohe Aufwand der Energiegewinnung, was hauptsächlich als Gegengrund für den Umstieg auf diese Energieträger ist.

Dennoch versuchen die meisten Industriestaaten, vor allem auch Deutschland, soviel eneuerbare Energien zu nutzen, wie es möglich ist. Dies geschieht auf zwei Standbeinen: Auf der einen Seite können Privatpersonen durch das Nutzen von Erdwärme zum Heizen oder durch Photovoltaikanlagen erneuerbare Energien nutzen, auf der anderen Seite bauen die großen Energieversorgungsunternehmen selbst Windparks, Wasserkraftwerke und ähnliches. In diesen Bereich bietet der Staat auch einige Subventionen an, um solche Vorhaben zu unterstützen. Im Endeffekt muss man die Entwicklung in dieser Sparte abwarten, obwohl inzwischen bekannt sein sollte, dass die fossilen Energieträger begrenzt sind und der Vorrat zu Neige geht. Von diesem Standpunkt aus sind erneuerbare Energien bis jetzt die einzig sinnvolle Alternative.

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