Die Beantragung eines Kredits ist für Privatpersonen stets mit einem gewissen Aufwand verbunden, da der betreffenden Bank Gehaltsnachweise und anderen Sicherheiten vorgelegt werden müssen. Besonders der Gehaltsnachweis ist in vielen Fällen für die Vergabe eines Kredits ausschlaggebend, sodass vor allem Selbständige einige Hinweise beachten sollten. So kann es durchaus vorkommen, dass der Gehaltsnachweis eines Selbständigen für einen Kredit nicht ausreichend ist, was z.B. an einem unregelmäßigen Verdienst liegen kann.
Welche Sicherheiten können Selbständige bieten?
Wenn man als Selbständiger von einem schwankenden Einkommen betroffen ist, reicht dies oft nicht für einen Kredit aus, sodass weitere Sicherheiten vorgewiesen werden müssen. Daher empfiehlt es sich für Selbständige, diverse Geld- und Sachanlagen vorzuweisen, welche die Sicherheit einer Rückzahlung des Kredits garantieren. Dazu eignen sich beispielsweise Geldanlagen, die der Altersvorsorge dienen und während der Laufzeit eines Kredits nicht angerührt werden, oder Immobilien, die sich im persönlichen Besitz befinden. Zudem lassen sich auch Sachwerte des eigenen Unternehmens als Sicherheit verwenden, sodass beispielsweise Firmenfahrzeuge oder Lagerbestände angegeben werden können.
Kredite für Selbständige müssen nicht teuer sein
Da bei Selbständigen immer ein erhöhtes Ausfallrisiko gegenüber festangestellten Kreditnehmern besteht, fallen auch die zu erwartenden Kreditzinsen etwas höher aus. Dies lässt sich aber durch die Angabe weiterer Sicherheiten vermeiden. So ist ratsam, dass auch wenn der Gehaltsnachweis für die Inanspruchnahme eines Kredits bereits ausreicht, ein oder mehrere der verfügbaren Sicherheiten anzugeben, denn je sicherer die Rückzahlung eines Kredits für Selbständige ist, desto geringer fällt der jeweilige Kreditzins aus.
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